„Wir bilden das Verantwortungsbewusstsein und die Zukunftsorientierung der Firmengruppe auch im Rechtsbereich ab.“ 

Gut fünf Monate ist Manuel Sternisa aus seiner eineinhalb Jahre währenden
Auszeit nach der Tätigkeit für den FC Ingolstadt 04 wieder zurück im Beruf.
Er agiert in neugeschaffener Chefsyndikus-Position bei der traditionsreichen
inhabergeführten BÜCHL Firmengruppe, ebenfalls in seiner Heimatstadt
Ingolstadt angesiedelt. Wichtig ist für ihn, dass er neben dem Aufbau der
Rechtsabteilung auch Verantwortung im operativen Geschäft übernimmt.

„Dank unseres Regulatory Trackings sehen wir rechtlich früh, was kommt und werden nicht überrascht.“

Gut vier Jahre ist Andrea Weckwert mittlerweile Vice President Legal
bei Coca-Cola Europacific Partners Deutschland. Die passionierte Arbeitsrechtlerin beschäftigt sich mit vielfältigen Themenfeldern, aktuell steht die Fußball-Europameisterschaft ganz oben auf der Agenda. Im Gespräch kristallisierte sich heraus: Sie denkt vorausschauend und will mit ihrer Abteilung
vorbereitet sein auf das, was auf sie zukommt.

„Wir können uns nicht darauf beschränken, allein den gesetzlichen Anforderungen zu genügen.“

Fünf Jahre ist Dr. Nikolai Vokuhl als General Counsel für die HUGO BOSS AG tätig. Er hat die Rechtsabteilung zum Business Enabler umgebaut und sieht aktuell in den vielfältigen ESG-Entwicklungen die größte Herausforderung. Der momentane Fokus des Teams: in einem Megaprojekt einmal alles auf Zukunft ausrichten und damit die „Traceability“-Strategie des Konzerns Legal-seitig unterstützen.

„Man muss sich stets neu erfinden und bei all den neuen Entwicklungen am Ball bleiben, sonst bleibt man als Mitarbeiter oder Firma auf der Strecke“  

Seit 15 Jahren ist Sylvia Hess im Red-Bull-Konzern, seit einem Jahr Global Head of Legal für 
Marketing, Media, Data Privacy, und nunmehr auch AI. Dass sich der Energy-Drink-Produzent mit speziellem Marketingkonzept in Extremen bewegt, macht ihre Arbeit „unwahrscheinlich spannend und abwechslungsreich“, wie sie selbst sagt. Sich selbst sieht sie juristische 
Führungskraft mit Business Affairs Approach.

„Wir Juristen haben bei der strategischen Entwicklung eines Unternehmens viel beizutragen.“

Martin Clemm ist nicht nur General Counsel der Software AG, er ist auch Vordenker und Visionär, wie sich unter Zuhilfenahme von Technik, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz die Arbeit im Rechtsbereich verändert – beziehungsweise verändern müsste.
20 Stunden zu arbeiten stört ihn dabei nicht, eine Minute unnötig zu arbeiten hingegen ganz massiv, wie er sagt. Auch deshalb beschäftigt er sich so intensiv mit Effizienzsteigerung.

„Nachhaltigkeit ist Teil aller unternehmerischer Entscheidungen“

15 Jahre war Dr. Alexandra Albrecht-Baba bei der Hochtief AG. Der Wechsel zur Franz Haniel & Cie. war aber wie sie sagt kein „weg“ vom alten Arbeitgeber, sondern ein Schritt aus der zweiten in die erste Reihe. In ihrem alten Job war sie neben Recht und Compliance zuständig für das „G“ in ESG, wo auch der Bereich „Menschenrechte“ angesiedelt war. Das weckte das Bedürfnis, sich stärker im Bereich Nachhaltigkeit zu engagieren und die Tätigkeitsfelder zu erweitern. Ein Jahr ist sie jetzt „Head of Legal & GRC“ bei der Investmentholding – Zeit für ein erstes Resümee.

„Wir müssen die wirtschaftliche Bedeutung unserer Empfehlungen kennen“

Joachim Kämpf trägt schon lange die Verantwortung für den Bereich Legal beim Projektentwickler und Immobiliendienstleister ECE in Hamburg. Die Arbeit für ein Familienunternehmen schätzt er sehr. Für ihn ist es wichtig, dass seine Abteilung integraler Bestandteil der Projektgruppen ist und seine Mitarbeitenden nicht nur juristische Lösungen anbieten, sondern solche, die das Unternehmen voranbringen.

„In der Compliance liegen große Chancen für ein Unternehmen“

Seit rund acht Monaten ist Caroline Gilles jetzt General Counsel bei Miele. Mit großer Leidenschaft ist sie Unternehmensjuristin. Sie schätzt an ihrem Beruf, früh in Sachverhalte eingebunden zu werden und deshalb mitgestalten zu können, einen Fall vom Start bis zum Ende zu begleiten – und dabei nicht nur auf das Fachthema beschränkt, sondern immer auch im Sinne der Geschäftsstrategie zu beraten – und interdisziplinär tätig zu sein. Neben ihrer eigentlichen Tätigkeit engagiert sich die Mitgründerin der „Working Moms“ in Düsseldorf für mehr Gleichberechtigung im Berufsleben.

„Industrie und Handel gehören zusammen“

Dr. Friedrich Klein, Head of Legal Department bei Ferrero Germany, kann mit Begriffen wie „Work-Life-Balance“ oder „New Work“ nicht so viel anfangen. Er bezeichnet sich selbst auch als „altmodisch“, wenn es um das Thema Homeoffice geht. Die für ihn wichtigste Angelegenheit der Zukunft ist, die Rolle und die Position des Unternehmens in der Gesellschaft zu unterstützen und zu festigen.

“Legal Operations ist bei uns wichtiger als die Digitalisierung”

„Zwei Hüte“ hat Julia Weber seit Dezember des vergangenen Jahres bei der Varta AG auf. Sie ist nun General Manager für die Bereiche Human Resources sowie Legal und Compliance. Den Ausschlag zur Zusammenlegung gab die Überlegung, Synergien zwischen den Bereichen zu heben. Unternehmensjuristinnen und -juristen bestärkt sie in der Rolle als aktive Gestalter mit Verständnis für das Geschäftsmodell.